| Pressemitteilungen und Pressespiegel |
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| Restaurierung der Wandgemälde abgeschlossen |
| Haus Tanne lädt zur Besichtigung des historischen Saals ein |
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Eisenbach, 27.05.2002 - Mehr als sieben Wochen dauerte die aufwändige Restaurierung der Wandgemälde im Haus Tanne, bis diese nun wieder vollständig in ihrer ursprünglichen Anmutung zu sehen sind. Mit den Bildern wird nicht nur der Lebensstil im ehemaligen Herrenhaus der Quadtschen Glashütte dokumentiert. Die Motive geben außerdem Einblick in Landschaft und Leben im Kreuzthal des 19. Jahrhunderts.
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Das seit 1999 als Seminar- und Gästehaus geführte Haus Tanne im Isnyer Ortsteil Eisenbach ist Teil der Glashüttengeschichte von Kreuzthal und Adelegg. Die Quadtsche Glashütte am Eisenbach entstand etwa gleichzeitig mit dem benachbarten Schmidsfelden Anfang des 19. Jahrhunderts. Das größte der Wandbilder im historischen Saal hält als Landschaftspanorama die Gesamtansicht dieser Betriebsanlage fest: das Herrenhaus, das Gebäude der eigentlichen Glashütte, das Arsenal, die Arbeiterhäuser am Eisenbach sowie im Hintergrund die Hänge der Adelegg.
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Im Laufe der wechselvollen Geschichte des Hauses hatten alle Teile des ausgemalten Saals starke Beschädigungen erlitten. Die Restaurierung erfolgte mit Unterstützung des Landesdenkmalamts und der Denkmalstiftung Baden-Württemberg. Die Ausführung lag in den Händen der Restauratoren Volkmer aus Aichhalden.
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"Unsere Aufgabe war es, die durch spätere Einbauten beschädigten Wandmalereien zu konservieren und restaurieren. Die auf Putz ausgeführten Ölmalereien zeigten Verfärbungen und zahlreiche Ausbrüche in der Putz- und Malschicht. Wir mussten zunächst die abgelösten Malereibereiche festigen und Ausbrüche mit Mörtel schließen. Eine feinteilige Retusche gliedert die beschädigten Bereiche wieder ein. Durch die Maserierung von Fensterleibungen und Türen konnten wir den Gesamteindruck des vollständig ausgemalten Raumes wieder gewinnen", erläutert Peter Volkmer den Auftrag.
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Das schöne Ergebnis der jetzt abgeschlossenen Arbeiten ist erstmals am Sonntag, 16. Juni, zu besichtigen. Der historische Saal ist dabei ganztägig für jedermann kostenlos zugänglich. Eine Fotoserie im Flur dokumentiert die Arbeit der Restauratoren.
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Von 10:30 bis 12:30 spielt im ehemaligen Wirtssaal die Stubenmusik Rohrdorf zu einem Sonntagsbuffet (Erwachsene 10 €, Kinder 3 €).
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