Ausstellung

Puppen – mehr als nur ein Spielzeug

Stelldichein der Puppenstars in der Remise von Haus Tanne

In der Ausstellung in der Remise haben sich einige Puppen-Stars versammelt und sich zu einem Gruppenfoto aufgestellt. Alle wurden zu ihrer Zeit millionenfach verkauft und waren Bestseller.

Ganz rechts präsentiert eine französische Modepuppe den Dernier Crie aus Paris. Sie und Ihre Kolleginnen bereisten als Mannequins zwischen 1850 und 1900 die ganze Welt um die französische Haute Couture zu zeigen. Sie verschwanden dann für lange Zeit im Dunkel der Puppengeschichte um ab Mitte der 1980er-Jahre als teure Sammelobjekte eine Renaissance zu erleben.

Die unscheinbare Puppe im blau-karierten Kleid mit langen Zöpfen, aus der Thüringer Puppenfabrik von Armand Marseille, eroberte ab 1900 die Welt. Sie war damals die weltweit am meisten verkaufte Porzellanpuppe.

In der Mitte überragt Inge alle anderen. Zusammen mit ihren Geschwistern Hans, Christel, Bärbel und dem Baby Strampelchen, aus dem Hause Schildkröt, waren sie erfolgreichsten Celluloid-Puppen in den 1950-er Jahren.

Am 9. März 1959 erblickte Barbie, auf einer Spielwarenmesse in New York, das Licht der Welt und wurde danach millionenfach verkauft. Sie wurde zum Mythos, der die Gemüter bis heute erregt.

Baby Born wurde 1992 in Deutschland geboren um Kinderherzen zu erobern. Auch sie ist ein Millionen-Seller. Sie kann alles was ein echtes Baby auch kann!

Im Vordergrund zwei kleine, dunkel gefärbte Puppen. Sie sind keine moderne Erfindung, sondern stammen aus der Zeit als Deutschland noch Kolonialmacht war und es schick war, sie zu haben.

Sie und einige weniger bekannte Püppchen erzählen in einem Streifzug durch die Kulturgeschichte der Puppen ihre Geschichten. Die Ausstellung in der Remise von Haus Tanne nähert sich dem Mythos „Puppe“ und lädt Besucher ein, mit ihnen eine Reise durch die nicht immer rosarote Puppenwelt zu machen.

Die Ausstellung in der Remise von Haus Tanne nähert sich dem Mythos „Puppe“ an und lädt die Besucher ein, zu einer Reise durch die nicht immer rosarote Puppenwelt.

 

Öffnungszeiten über Pfingsten
Pfingstsonntag, 31. Mai: 11:00 – 16:00 Uhr
Pfingstmontag:1. Juni: 11:00 – 16:00Uhr

Öffnungszeiten ab 6. Juni:
Samstag und Sonntag: 11:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch – Freitag: 11:00 – 16:00 Uhr nur nach Anmeldung

Eintritt: 2,00 Euro

 

Zur Zeit finden keine Führungen bzw. Vorführungen statt.

Gruppen auf Anmeldung jederzeit möglich:

Führungen durch die Welt der Puppen: 30,00 Euro, zuzgl. Eintritt, maximal 25 Personen

Vorführung: Herstellung einer Porzellanpuppe: 2,00 Euro pro Person, mindestens 25 Personen

 

Zum Ausdrucken: Flyer zur Puppenausstellung

Bericht von Regio TV über die Puppenausstellung

„Im Bann der Puppen“ – Bericht im „Schwäbischen Bauer“, 39/2018

 

In der Remise von Haus Tanne werden  Ausstelllungen aus den Themenbereichen Kunst, Kultur, Heimatkunde, Geschichte oder Naturkunde präsentiert.

bisherige Ausstellungen:

2012 – 2015: Erwien Bowien – Fluchtpunkt Kreuzthal

2016: Dorotheas Kühe –  Kuh-Bilder von Dorothea Schrade

2016 – 2017: Die Geschichte vom Kaffeetrinken

seit  2018: Puppen – mehr als nur ein Spielzeug